Um die Dosis verschiedener Medikamente bestimmen zu können, oder den Anteil von Verbrennungen am Körper zu berechnen, braucht man die Körperoberfläche des Menschen.
Will man diese in Quadratmeter wissen, gibt es verschiedene Formeln, die man u.a. hier findet.
Mir gefällt die Formel nach Boyd am Besten, es ist die einzige mit einem Logarithmus in der Potenz:
Natürlich stellt sich die Frage, ob es für die Praxis wirklich von Bedeutung ist, die Körperoberfläche so genau berechnen zu können. In ungefährem Maß ist es für Medikamentengaben sicherlich wichtig, doch darf man auch nicht vergessen, dass jeder Mensch unterschiedlich reagiert und die Dosis daher sowieso auf jeden Patienten individuell angepasst werden sollte.
Trotzdem find ich die Formeln cool... =)
Kaum sind der Herbst mit seiner Weihnachtsmusik und die Vorweihnachtszeit mit ihren Silvesterknallern vorbei, hört und liest man schon alles über neue Diäten, Bikinifiguren und die wichtigsten Sport-Trends. Zeitschriften berichten, dass alleinig gesunde Ernährung und Sport zum Ziel führen und ein paar Seiten weiter ist der Plan für die Drei-Tage-Crash-Diät zu finden, mit der man garantiert sieben Kilo abnimmt...
Wie wir Menschen mit unserem Körper umgehen, ist so absurd, dass es fast schon wieder komisch ist... ^^
Ich habe erst vor zwei, drei Jahren aufgehört, mir dauernd den Kopf über meinen Körper zu zerbrechen: Das Engerl auf meiner Schulter hat überzeugend gemeint: Wenn dich ein so wundervoller Mann liebt, kannst du doch gar nicht zu dick sein!, und hat das Teuferl von der anderen Schulter gestoßen.
Eigentlich ist es schon sehr seltsam, was für absurde Dinge man mit der Zeit als normal annimmt - ich mein, ich wär als Kind und teils auch als Jugendliche nie auf die Idee gekommen, dass etwas an meinen Körper anders besser wäre. ^^
Ich bin nicht außergewöhnlich schön und auch nicht außergewöhnlich hässlich, aber vor allem hab ich keine Lust, jedes Jahr aufs Neue etwas zu finden, das mir an meinem Körper nicht passt.
Das ist auf die Dauer anstrengend und macht unglücklich - mir macht Spaß haben eindeutig mehr Freude!
Zwei Zitate aus dem Buch "Elf Minuten" von Paulo Coelho. Es ist zwar schon mehrere Jahre her, dass ich das Buch gelesen habe, aber diese beiden Stellen sind mir besonders in Erinnerung geblieben.
Ich glaube schon, dass man seinen Weg selbst wählt, man kann aktiv handeln und sich selbst und sein Leben steuern und verändern (mal mehr und mal weniger), ich glaube nicht an ein vorgegebenes Schicksal, das unveränderlich feststeht.
Und gleichzeitig glaube ich, dass "alles kommt, wie's kommen soll", alles wird gut und geht seinen richtigen Lauf. Ich finde, das ist ein ungemein beruhigender Gedanke.
Vorab: ich kann weder Kochen noch Backen: wenn ich versuche Gemüselaibchen (also so ein Teig mit Tiefkühlgemüse drin) in Öl rauszubraten, plane ich meistens die doppelte Menge ein, denn ein großer Teil verbrennt, sauft sich mit Öl an oder macht sich irgendwie anders ungenießbar.
Manchmal versuche ich mich trotzdem im Kochen, meistens dann, wenn die Fertiggerichte mir so zum Hals stehen, dass mir sogar mein selbstgekochtes Essen lieber ist - und so kann ich schon von einigen absurden Erlebnissen in meiner Küche erzählen.
Vor kurzem hatte mein Schatz Geburtstag, letztes Jahr habe ich mich noch mit Daim-Torte vorm Backen drücken können, dieses Jahr wollte ich das dann aber doch nicht und habe also beschlossen, dass es doch einmal funktionieren muss, etwas Wohlschmeckendes hervorzubringen.
"Es ist einfach, wie eine Synthese, nur ordentlich an die Vorschrift halten und fest dran glauben, dann wirds schon funktionieren", habe ich mich motiviert. "Und nicht vergessen: ab und zu kosten!", sage ich mir in Gedanken an meine letzte saure Soße, bei der ich den Zitronensaft nicht abgeschmeckt, sondern nach Gefühl dazugegossen habe.
Also hab ich frohen Mutes bei netter Musik zuerst einmal die Karotten gerieben - da kann noch nicht so viel schief gehen (außer, dass das Reiben mühsam ist, wenn man kleine Karotten kauft, die schon beim Schälen quasi verschwinden...)
Dann gehts weiter im Rezept:
Ich kontrolliere, ob ich alles bei der Hand hab: Ja, alles ist da. Irgendwie ist das aber nur wenig, wenn ich das rühren soll, ich überlege, ob ich da einen Schneebesen oder den Mixer verwende. Viel schief gehen kann auch mit Mixer nicht! Also mische ich die paar Dinger und versuche brav mit dem Mixer die kleine Menge cremig zu bekommen. Nach etwa zehn Minuten scheint es mir cremig genug und hocherfreut, dass sich meine Furcht, es würde wässrig bleiben, nicht bestätigt hat, leere ich, wie beschrieben, die Karotten und den Mohn dazu...
Irgendwie ist das alles sehr trocken! Ich versuche das Ganze noch mehr zu mischen, aber da ist einfach absolut keine Flüssigkeit mehr im Gefäß, nur viel trockener Mohn.
Ich seufze tief und kontrolliere das Rezept - was habe ich bloß falsch gemacht??!?
Seltsam, ich habe mich exakt an das Rezept gehalten und trotzdem kann das doch so echt nicht passen...
Als ich die Zutatenliste nochmal lese, geht mir dann ein Lich auf:
Im Zubereitungs-Text ist der Zucker vergessen worden! *roter Kopf*
Da hätten beim cremig-rühren noch 200g Zucker dazu gehört -_-
Soviel zum Thema "wenn ich mich ans Rezept halte, kann doch nichts schief gehen"...
Mit Telefonjoker Mama habe ich die Torte dann aber zum Glück doch noch irgendwie hin bekommen, sie war zwar nicht so groß wie eine richtige Torte (Schnee unterheben ist auch nicht gerade meine Stärke ^^), aber die Zuckerglasur war hübsch und ich glaube, ganz lecker war sie doch - am Ende war ja zum Glück auch die richtige Menge Zucker drin... ;)
Woran erkennt selbst ein junges Buch, dass der Leser aus der Übung ist?
Der Leser schafft es nicht, sich in der Straßenbahn vom Buch fesseln zu lassen und trotzdem bei der richtigen Station auszusteigen. Ein geübter Leser kann das nämlich schon.
Ich mag Schokolade, Marzipan, Nougat und dieses ganze picksüße Zeug. Ich geb das offen zu, ich esse viel davon. Ich mag aber auch Salat, Gemüse, Brot und Joghurt, so hält sich ungesund und gesund halbwegs die Waage.
Zu Weihnachten hab ich von meinem Schatz etwas wirklich Süßes bekommen, das ich euch nicht vorenthalten will. Außerdem muss es hier verewigt werden, denn die ersten Kugeln sind mir schon zum Opfer gefallen... ^^
Man beachte bitte das Stück Schokolade, dass die Maus genüsslich isst, während sie auf dem Drachenflügel liegt.. "Drachentier und Maustier unter dem Sternenhimmel"
Ab Jänner 2011 wird es in Österreich eine neue Apotheken-Hotline unter 1455 geben.
Da gibts z.B. Infos zu der nächsten, diensthabenden Nachtapotheke, was für akut unterwegs oder auf Urlaub ohne smartphone sicher ganz praktisch ist. Außerdem gibts auch Hilfe zu den Beipacktexten, was für ältere, sehbehinderte oder blinde Menschen auch nicht ganz unwesentlich ist!
Find ich gut, werd die Info dann sicher auch öfter im KTW-Dienst weitergeben...
ots-Presseaussendung der Österreichischen Apothekerkammer vom 23. November 2010, hier zu finden
Batterien und Männer haben eine wesentliche Eigenschaft gemeinsam: lässt man sie alleine in der Kälte stehen, sind sie störrisch, macht man sie aber ordentlich heiß, springen sie gleich an... =)
Gestern Abend - zu schon etwas späterer und ordentlich kalter Stunde - wollte ich mit dem Motorrad zu meinem Schatz fahren, um heute Früh das Motorrad direkt einwintern zu können (und mir den Umweg bei meiner Wohnung vorbei zu ersparen).
Also Tankrucksack und Tasche hintendrauf befestigt, Helm aufsetzen, Choke ziehen und starten.
*tuckertucker-bwäh-mag-nicht-murks*
Das Motorrad springt nicht an. Es macht nur solange ein Geräusch, solange ich auf den Starterknopf drücke, dann verstummt es. Ich streiche also liebevoll über den Tank, sage ein paar aufmunternde Worte und probiere es noch einmal. Nichts. Es spuckt ein paar heisere Laute aus, mehr nicht.
Es ist eindeutig zu kalt. Das sind keine artgerechten Temperaturen mehr für Motorräder... ^^
Der Öamtc verspricht am Telefon, mir innerhalb der nächsten 90 min Starthilfe zu geben.
Dann hat Daniel noch eine Idee, dass die Batterie ja evt. anspringt, wenn ich sie in der Wohnung aufwärme.
*seufz*
Also komplettes Gepäck und einen Teil der Ausrüstung wieder in die Wohnung tragen (3.Stock), dann Batterie ausbauen (mit Taschenlampe im Mund - es ist ja stockfinster), Batterie in der Wohnung wärmen...
Eine gute Viertel Stunde vergeht... Fön hinlegen, schnell Foto knipsen...
...Fön abdrehen. Uh! fast hätt ich das Handy überhört: Der Öamtc wird in den nächsten paar Minuten hier sein.
Also besonders schnell wieder Ausrüstung und Gepäck hinunterbringen, die Batterie holen, die erste Schraube befestigen - da kommt auch schon der Öamtc.
Ich weiß nicht, ob es mir lieber ist, dass es jetzt anspringt oder nicht!?
Der Mann vom Öamtc dreht die zweite Schraube rein... Startknopf drücken und... nichts.
Das Motorrad hustet lediglich.
*hups* Choke vergessen!
Choke ziehen, *grinsen*, starten und ...es springt an!
Batterie wärmen hat also funktioniert!
Der Öamtc fahrt wieder und ich nun auch! =)
*happy*
Alleine zum ersten mal Batterie ausgebaut, alles richtig gemacht und es hat sogar funktioniert!
*hihi*